DK Integrationsbetriebe auf der REHACARE

Die REHACARE ist die weltweit größte internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. In diesem Jahr besuchten rund 50.000 Menschen die Messe. Mit über 900 Ausstellern und 32.000 Quadratmetern vermieteter Ausstellungsfläche, stellte die Messe in diesem Jahr ihren Größenrekord auf.

Auch die Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) haben sich und ihre Arbeit in den vier Tagen präsentiert. An ihrem Gemeinschaftsstand berieten die Mitarbeiter ihre Messegäste zum Thema „Neue Wege zur Inklusion im Arbeitsleben“. Außerdem konnten die Messebesucher live erleben, wie ein Auto behindertengerecht umgebaut wird.

Außer Konkurrenz zu den Messe-eigenen Snack-Ständen vor Ort, sorgten die DK Integrationsbetriebe auch in diesem Jahr für die Messeverpflegung der LVR- und LWL-Mitarbeiter und deren Messegäste. Sechs Mitarbeiter produzierten in den vier Tagen rund 3000 Snacks und gaben etwa 3500 Getränke aus.

Und das Angebot konnte sich sehen lassen: Belegte Brötchen zum Frühstück, ein reichhaltiges Mittagsangebot und Kuchen am Nachmittag, sowie Softdrinks und Kaffeespezialitäten wurden von den Gästen gut angenommen.

„In diesem Jahr haben wir unser Verpflegungskonzept deutlich verändert“, sagt Wolfgang Kraut, Geschäftsführer bei den DKI. „Wir haben unser Angebot erweitert und gleichzeitig unsere Prozesse optimiert.“ Dank einer voll eingerichteten Küche mit Kombidämpfer, Kühlmöglichkeiten und Arbeitsflächen konnte das Messeteam die Snacks vor Ort frisch zubereiten. Pizzazungen oder Wraps wurden kontinuierlich frisch nachproduziert. „Man schmeckt natürlich den Unterschied, ob etwas vorbereitet und warmgehalten wird, oder ob es frisch am selben Tag gekocht oder gebacken wurde und heiß serviert wird.“

Mit professionellen Kaffeemaschinen und Zapfanlagen konnten Getränke schnell, sauber und frisch ausgeschenkt werden. Außerdem wurde so im Vergleich zum Beispiel zu einem Flaschenkonzept möglichst wenig Müll produziert.

Generell hat das Messeteam schon in den Vorbereitungen und in der Konzeptphase großen Wert darauf gelegt, wenig Müll zu produzieren. So wurde zum Beispiel auf Einmal-Senftuben verzichtet. Stattdessen gab es Senf aus Spendern. Ebenso wurden unter anderem Einmal-Kaffeemilch-Döschen durch Glaskaraffen ersetzt.

„Uns ist unsere Verantwortung für morgen sehr bewusst“, sagt Wolfgang Kraut. „Daher versuchen wir, wo es uns möglich ist, nicht nur gute Qualität anzubieten, sondern auch Ressourcen zu schonen.“

Die Messeverpflegung ist bei den Auftraggebern LVR und LWL sehr gut angekommen. „Die Verantwortlichen der Messestände waren äußerst zufrieden“, sagt Wolfgang Kraut. „Unsere Snack-Bar hat mit zu einem professionellen Gesamtbild des LVR und LWL beigetragen. Und wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder die Verpflegung für Mitarbeiter und Gäste übernehmen werden.“